
Unsere Angebote
Offene Seminare und Ausbildungen:
- Ausbildung zum Konfliktmanager im Unternehmen
- Führung und Konfliktklärung
- Konfliktmanagement: Konflikte erfolgreich lösen
Inhouse-Maßnahmen:
Konfliktkompetenzen systematisch steigern
Einen Berufsalltag ohne Konflikte gibt es nicht. Denn Konflikte sind Ausdruck unterschiedlicher Interessen, die sich im Berufsleben letztlich nicht verhindern lassen. Konflikte treten dabei in allen Bereichen und auf allen Ebenen des Arbeitslebens auf. Die Ursache sind meist nicht die im Vordergrund stehenden sachlichen Differenzen, sondern viel häufiger Wertekonflikte, Beziehungskonflikte oder auch innere Konflikte z.B. durch widerstreitende Rollenerwartungen: Die Streitenden verfolgen unterschiedliche Prinzipien, kulturelle Werte erscheinen unvereinbar, Menschen können sich "nicht riechen".
Die Folgekosten sind hoch
Schwelende Konflikte unter Kollegen dämpfen nicht nur die Stimmung, sondern auch die Leistungsfähigkeit. Unbewältigte Konflikte können das Betriebsklima nachhaltig beschädigen und zu sinkender Produktivität führen. Manchmal treiben sie die Mitarbeiter in den inneren Rückzug. Ignorierte Konflikte können eskalieren und im schlimmsten Fall zu Mobbing führen.
Die finanziellen Schäden, die durch mangelnde Konfliktkompetenz entstehen, werden dabei von Experten auf jährlich ca. 50 Milliarden Euro geschätzt. Ganze Teams können durch Konflikte lahm gelegt werden, Sabotage und Dienst nach Vorschrift verursachen immense Kosten, aber auch erhöhte Fehlzeiten sind ein wichtiger Faktor. Denn: Konflikte machen krank! Spannungen im sozialen Umfeld lösen häufig Fluchttendenzen aus (zum Beispiel, wenn ein Streit mit Kollegen oder Vorgesetzten eskaliert), die zu Langzeit-Arbeitsunfähigkeit oder Frühverrentung führen können. Typische Symptome sind Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Magenschmerzen, Schlafmangel...
Als Unternehmen sollten sie dies aktiv ändern, denn: Je höher die Konfliktkompetenz jedes einzelnen Mitarbeiters, desto geringer die Summe der konfliktbedingten Reibungsverluste der gesamten Firma.
Was bedeutet Konfliktfähigkeit?

Konfliktfähigkeit zeichnet sich aus durch Flexibilität und Identität, das heißt durch die Bereitschaft, sich auf andere Personen einzustellen und dabei die eigenen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren - durch die eigene Wertschätzung und die Bereitschaft, persönliche Ziele gegebenenfalls einer Sache unterzuordnen.
Manchmal heißt es auch, unklare oder widersprüchliche Situationen auszuhalten, um dann im richtigen Moment auch bereit zu sein Entscheidungen zu treffen, nachdem man sich eine eigene Meinung gebildet und seine eigenen Ansichten geprüft hat.
Und manchmal heißt es auch, dass man mit Misserfolgen leben kann.
Wer braucht Konfliktmanagement?
Konfliktmanagement kann jeder brauchen. Ob Sie nun besonders leicht "hoch kochen", immer ganz sachlich bleiben oder jedem Konflikt tunlichst aus dem Weg gehen (wollen) - Konflikte sind da und Konflikte sind unangenehm. Und es gibt sehr effektive Strategien mit Konflikten so umzugehen, dass Sie Lösungen - keine faulen Kompromisse - finden, neue Entwicklungschancen wahrnehmen und mehr Sicherheit im Umgang mit "streitbaren" Personen erleben.
Dabei kann die Auseinandersetzung mit dem Thema Konfliktmanagement in verschiedene Richtungen gehen:
- Sie reagieren in einer Situation, die Ihren Ärger hervorruft, eventuell zu spät, auf jeden Fall viel zu heftig und unangemessen und möchten dies ändern.
- Sie reagieren auf unangemessenes Verhalten anderer nicht früh genug oder gar nicht und können sich so im Konfliktfall nicht behaupten bzw. schützen und möchten dies ändern.
- Sie sind für die Konfliktklärung Ihrer Mitarbeiter verantwortlich und suchen nach Unterstützung für eine professionelle Haltung und Vorgehensweise im Konflikt.
- Sie befinden sich in einem akuten Konflikt mit Kollegen, Mitarbeitern oder Vorgesetzten und suchen nach Strategien, um die Situation zu verbessern.
Training, Coaching, Beratung? - Was ist wann die richtige Maßnahme im Konflikt?
Als Prävention und als Mittel zur Entwicklung der Führungskompetenzen eignen sich Trainings zum Konfliktmanagement hervorragend. Hier kann an Haltung und Verhalten gearbeitet werden, um die eigene Lösungsfähigkeit in einer zukünftige Konfliktsituation zu stärken und manchen Konflikt erst gar nicht "hochkochen" zu lassen. Mit Fokus auf die Vorbeugung von Konflikten gehört das Konflikttraining somit mindestens in jede Ausbildung von Führungs- und Führungsnachwuchskräfte sowie Projektleitern und Projektmitarbeitern.
Wenn es aber bereits zu Konflikten gekommen ist, wenn jemand also mitten in einem Konflikt steckt, ist eine Workshop-Moderation für Gruppen, eine Mediation für zwei Parteien oder ein Coaching für eine Einzelperson durch einen Außenstehenden oft das bessere Mittel.
ber ob Prävention oder Intervention: Know-how in Sachen Konfliktmanagement ist in jedem Fall sinnvoll.
Welchen Ansatz verfolgt ProKomm?
Im Training optimieren wir systematisch Ihre Konfliktkompetenz, indem wir Sie auf drei Ebenen unterstützen:
- Wir beginnen mit den Hintergründen zum Konfliktmanagement und leiten Sie mit speziell dafür entwickelten Instrumenten an, sowohl Ihr Konfliktverhalten als auch die Situation im jeweiligen Konflikt zu analysieren.
- Da Konflikte vor allem unsere Gefühle beeinflussen, unterstützen wir Sie im zweiten Schritt dabei, Ihre eigenen Gefühle zu klären und Einfluss auf sie zu nehmen. Wie komme ich aus akuten Wutzuständen raus? Wie kann ich mich von blockierenden Ängsten befreien? ...
- Im dritten Schritt geht es um die Klärung zwischen den beteiligten Konfliktparteien. Dabei ist die Dialogfähigkeit ein zentraler Trainingsinhalt, da sich viele Konflikte am Besten im Gespräch klären lassen.